Lebensversicherung
Finanzielle Absicherung deiner Familie für den Todesfall mit bedarfsgerechter Todesfallkapital-Planung.
Warum eine Lebensversicherung?
Eine Lebensversicherung schützt deine Familie vor den finanziellen Folgen deines Todes. Besonders wichtig ist sie, wenn du der Hauptverdiener bist, eine Hypothek läuft oder minderjährige Kinder zu versorgen sind.
In der Schweiz unterscheiden wir zwischen reinen Risikolebensversicherungen (Todesfallkapital) und gemischten Lebensversicherungen (Sparen + Risiko). Letztere werden oft als Vorsorge verkauft, sind aber in den meisten Fällen die schlechtere Wahl.
Wir helfen dir, den richtigen Versicherungsschutz zu finden: Wie viel Kapital braucht deine Familie? Welches Produkt ist optimal? Und wie lässt sich die Lebensversicherung mit anderen Absicherungen koordinieren?

Deine Vorteile auf einen Blick
Familie absichern
Deine Liebsten sind im Todesfall finanziell versorgt – Hypothek, Lebensunterhalt, Ausbildung der Kinder.
Hypothek sichern
Die Familie kann im Eigenheim bleiben, auch wenn das Haupteinkommen wegfällt.
Günstige Prämien
Reine Risikoversicherungen kosten nur einen Bruchteil von gemischten Produkten – bei gleichem Schutz.
Bedarfsgerecht
Versicherungssumme exakt auf deine Situation abgestimmt – nicht zu viel, nicht zu wenig.
Flexibilität
Anpassung der Versicherungssumme bei Lebensveränderungen: Heirat, Kinder, Hauskauf.
Steuervorteile
Prämien der Säule 3a-Lebensversicherung sind steuerlich abzugsfähig.
Detailliertes Wissen
Risikoversicherung vs. gemischte Lebensversicherung
Die reine Risikolebensversicherung zahlt nur im Todesfall – dafür sind die Prämien sehr niedrig. Für 500'000 CHF Todesfallkapital zahlst du je nach Alter etwa 30-100 CHF monatlich.
Die gemischte Lebensversicherung kombiniert Sparen und Risikoschutz. Sie zahlt am Ende der Laufzeit ein Kapital aus, auch wenn du lebst. Klingt attraktiv, hat aber massive Nachteile: Die Rendite ist miserabel (oft unter 1%), die Kosten sind hoch, die Flexibilität gering.
Unsere klare Empfehlung: Risikoschutz und Sparen trennen. Eine günstige Risikoversicherung für den Todesfall, das gesparte Geld in Säule 3a oder freie Anlagen investieren. So hast du besseren Schutz UND bessere Rendite.
Wie viel Versicherungssumme brauchst du?
Die richtige Versicherungssumme hängt von deiner Situation ab. Faustformel: Das 3-5-fache des Jahresnettoeinkommens des Hauptverdieners, plus offene Hypothek, minus vorhandenes Vermögen.
Beispiel: Hauptverdiener mit 120'000 CHF Nettoeinkommen, Hypothek 600'000 CHF, Vermögen 100'000 CHF. Bedarf: (120'000 × 4) + 600'000 - 100'000 = 980'000 CHF.
Dabei berücksichtigen wir auch: AHV-Hinterlassenenrenten, Leistungen der Pensionskasse, geplante Erwerbstätigkeit des Partners. Oft ist die benötigte Summe niedriger als gedacht – oder sie sinkt mit der Zeit, wenn die Kinder grösser werden und die Hypothek abbezahlt wird.
Lebensversicherung und Pensionskasse
Die Pensionskasse (2. Säule) bietet bereits einen Todesfallschutz: Hinterlassenenrenten für Ehepartner und Kinder, manchmal auch ein Todesfallkapital. Diese Leistungen variieren stark je nach Pensionskasse.
Bevor du eine private Lebensversicherung abschliesst, solltest du wissen, was deine PK bereits bietet. Oft reicht eine ergänzende Versicherung, um Lücken zu schliessen, statt einer hohen Volldeckung.
Wir analysieren deine PK-Leistungen und berechnen den tatsächlichen Zusatzbedarf. So vermeidest du Überversicherung und sparst Prämien.
Lebensversicherung in der Säule 3a
Lebensversicherungen können auch als Säule 3a abgeschlossen werden. Die Prämien sind dann steuerlich abzugsfähig (bis 7'056 CHF für Angestellte, 2024). Der Vorteil: Du sparst Steuern und bist gleichzeitig versichert.
Der Nachteil: Säule 3a-Versicherungen sind weniger flexibel als Bankprodukte. Du bist an die Prämienzahlung gebunden, ein vorzeitiger Ausstieg ist teuer, und die Rendite auf den Sparteil ist oft unterdurchschnittlich.
Unsere Empfehlung: Nur wenn du dich zu regelmässigem Sparen 'zwingen' musst, ist eine 3a-Versicherung sinnvoll. Ansonsten: Säule 3a bei einer Bank (bessere Rendite, mehr Flexibilität) und separate Risikoversicherung.
Begünstigungsklausel richtig setzen
Bei der Lebensversicherung bestimmst du, wer im Todesfall das Geld erhält. Diese Begünstigungsklausel ist entscheidend – und wird oft falsch gesetzt.
Standard ist meist: 1. Ehepartner, 2. Kinder, 3. Eltern, 4. Erben. Das kann problematisch sein: Unverheiratete Partner gehen leer aus, Patchwork-Familien haben komplexe Situationen, bei Scheidung muss die Begünstigung geändert werden.
Wir helfen dir, die Begünstigung optimal zu setzen und koordinieren sie mit deinem Testament und den Begünstigungen in Pensionskasse und Säule 3a. So stellst du sicher, dass im Todesfall das Geld an die richtigen Personen geht.
Häufige Fehler vermeiden
Diese Fehler sehen wir in der Praxis am häufigsten
Gemischte Lebensversicherung als Vorsorge
Schlechte Rendite, hohe Kosten, geringe Flexibilität – Sparen und Risiko sollten getrennt werden.
Zu hohe oder zu niedrige Summe
Überversicherung verschwendet Geld, Unterversicherung lässt die Familie im Stich.
PK-Leistungen nicht berücksichtigt
Doppelversicherung, da die Pensionskasse bereits Hinterlassenenleistungen bietet.
Begünstigung nicht angepasst
Nach Scheidung oder bei unverheirateten Partnern kann das Geld an die falschen Personen fliessen.
Checkliste: Deine nächsten Schritte
Was du konkret tun kannst
Häufige Fragen zu Lebensversicherung
Antworten auf die wichtigsten Fragen
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